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	<title>Dirk S. &#187; Diskussion</title>
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		<title>Bitcoin: Ein scheues Gnu</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 10:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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		<description><![CDATA[Bitcoin (Überblick bei Netzwelt.de, Überblick bei netzpolitik.org) ist eine interessante Idee &#8211; und eben bereits mehr als das, nämlich eine laufende Mini-Ökonomie mit einem geschätzten Volumen von bisher bereits über 120 Millionen USD. Geld ist ein scheues Reh, sagt man. Im Falle der experimentellen (?) Währung Bitcoin ist dies eines der Hindernisse des Moments &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bitcoin (<a href="http://www.netzwelt.de/trackback/87003">Überblick bei Netzwelt.de</a>, <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/was-ist-eigentlich-bitcoin/">Überblick bei netzpolitik.org</a>) ist eine interessante Idee &#8211; und eben bereits mehr als das, nämlich eine laufende Mini-Ökonomie mit einem geschätzten Volumen von bisher bereits über 120 Millionen USD.</p>
<p>Geld ist ein scheues Reh, sagt man. Im Falle der experimentellen (?) Währung Bitcoin ist dies eines der Hindernisse des Moments &#8211; mehr Leute würden sich an das System trauen, wenn sie Transaktionen einfach abwickeln könnten. Momentan dauern diese mehrere Tage entweder von liquiden Euro zu Bitcoins im Wallet oder umgekehrt. Schuld ist ein Mangel an funktionierenden &#8220;Wechselstuben&#8221;.<span id="more-275"></span></p>
<p>Momentan steigen Bitcoins rapide im Wert gegenüber &#8220;üblichen&#8221; Währungen wie USD und Euro &#8211; die hat aber offenbar nicht nur mit den Vorzügen des Systems oder <a href="http://carta.info/40502/bitcoin-aussichtsreich-gefahrlich-oder-was/">dem Medienhype</a> zu tun (<a href="http://www.wdr.de/themen/computer/internet/bezahlen/bitcoins/index.jhtml">selbst der WDR ist dabei</a>), sondern auch damit, dass es recht schwierig ist, Bitcoins zu kaufen. Angebot und Nachfrage und so.</p>
<p>Was (uns in Europa) fehlt, sind mehrere Instanzen (dezentral ist besser!), die Überweisungen über das IBAN/BIC-Protokoll (oder eine Standardüberweisung innerhalb Deutschlands) annehmen, und im Gegenzug Bitcoins rausrücken. Und umgekehrt. </p>
<p>Einer der Hauptvorteile von Bitcoin ist die nahezu unbeschränkte Portabilität &#8211; zumindest innerhalb des Systems. Solange Bitcoin aber eine Nischenwährung ist und bleibt, und das wird sie im Vergleich zu tauschbareren Dingen trotz allen Erfolgs eine ganze Weile bleiben, muss es den Marktteilnehmern möglich sein, stressfrei Geld in das System zu pumpen oder abzuziehen. Das klingt zunächst, als könnte dies die Stabilität gefährden, ist aber wohl die Grundvorraussetzung für das mittel- und langfristige Vertrauen der meisten Nutzer. </p>
<p>Wenn dies alles nicht passieren sollte, bleibt Bitcoin übrigens immer noch eine coole Nischenwährung &#8211; mit der man Coder bezahlen kann, die damit wiederum Hosting oder andere Dienstleistungen bezahlen können. Undsoweiter. Aber eben im Großen und Ganzen nur als Verrechnungswährung der Netizens. </p>
<p>Die Hindernisse sind klar: Banken und Finanzdienstleister haben kein Interesse daran, ein System zu päppeln, das sie entweder arbeitslos oder zumindest mit niedrigeren Margen hinterlassen könnte. Zudem muss sich jeder, der ein solches &#8216;Währung zu Bitcoin und zurück&#8217;-Geldhaus eröffnet oder betreibt, nicht unberechtigte Sorgen machen, Probleme mit der jeweiligen Landesregierung zu bekommen bzw. seine Assets in echten Währungen gefrostet zu bekommen.</p>
<p>Wer könnte den Job übernehmen? Island macht seit dem letzten Jahr Werbung für sich mit dem Argument, dort währe ein sicherer Hafen für Ideen, die anderswo eingeschränkt werden. Also: Eine Stiftung in Island.<br />
Momentan jedenfalls läuft ein sympathischer, aber eben auch nicht besonders sicherer Handel <a href="http://www.pithy.me/practicalimpractical/2011/06/bitcoins-bitcoins-buy-books.html">mit digitalen Gütern</a>, Paysafecards und ähnlichem in einigen Foren. Mutige können sich für BTC&#8217;s Gold kaufen. Ob sie die gekauften Dinge je sehen werden, ist zumindest nicht sicher &#8211; es gibt keine Bitcoin-Polizei und kein Bitcoin-Gericht, das geprellten helfen kann. Abhilfe schafft hier vorerst <a href="https://clearcoin.appspot.com/">ClearCoin</a>, ein Treuhandkontoservice, der pro Transaktion 0.5% kostet.</p>
<p>Bei Quora schreibt übrigens einer, der sich mit Geld auskennt, Adam Cohen, <a href="http://www.quora.com/Bitcoin/Is-the-cryptocurrency-Bitcoin-a-good-idea">warum das seiner Ansicht nach alles Quatsch ist (engl)</a>. Selbst <a href="http://t3n.de/news/bitcoin-gefahrlichste-open-source-projekt-aller-zeiten-310035/">Jason Calacanis motzt</a> &#8211; wahrscheinlich, weil er zu spät eingestiegen ist&#8230;</p>
<p>Was auch immer in den nächsten Monaten passiert, eins ist sicher: Über Bitcoin werden wir noch viel hören.</p>
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		<title>Brot und Spiele: &#8220;Jedes Jahr 2 Millionen zu verteilen&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2007 21:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dagewesen]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[popup]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der Rest ist fest gebunden&#8221;, sagt Frau Kucharski-Huniat, und der Saal pendelt zwischen &#8216;Hoch&#8217;Kultur-Bashing (die &#8216;Leipziger Freiheit&#8217; macht schliesslich mit irgendwessen Geld Plakatwerbung für BILD&#8217;s Osgar-Verleihung) und offiger Selbstbeweihräucherung. Zentrales Thema bis vor 2 Stunden im Kuppelsaal der LVZ im Peterssteinweg war die Schaffung mehr städtischen Sexappeals durch Ansiedlung/Förderung oder auch nur passives nicht-Vergraulen dessen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Rest ist fest gebunden&#8221;, sagt Frau Kucharski-Huniat, und der Saal pendelt zwischen &#8216;Hoch&#8217;Kultur-Bashing (die &#8216;Leipziger Freiheit&#8217; macht schliesslich mit irgendwessen Geld Plakatwerbung für BILD&#8217;s Osgar-Verleihung) und offiger Selbstbeweihräucherung. Zentrales Thema bis vor 2 Stunden im Kuppelsaal der LVZ im Peterssteinweg war die Schaffung mehr städtischen Sexappeals durch Ansiedlung/Förderung oder auch nur passives nicht-Vergraulen dessen, was noch am ehesten Kulturwirtschaft bzw. Kreativwirtschaft genannt werden kann. Und hier, in Leipzig, sowohl von unten kommt als auch vielfältig schon da ist.<span id="more-18"></span></p>
<p>Wo Leipzig mit Pfunden wuchert, es ist nicht übersehbar. Für die zumindest, die mit von der Partie sind, und gerade in diesen Tagen. &#8220;Ich habe ein POPUP-Trailer mit zum Eurocities-Treffen genommen &#8211; die waren alle begeistert&#8221; sagte Kulturamtsleiterin Susanne Kucharski-Huniat beinahe verteidigend. Trotzdem: Sie repräsentiere damit nicht den Common Sense im Rathaus, der sich eher mit erwähntem OSGAR oder der treffend &#8220;populistisch&#8221; genannten Classic Open schmücken mag, so die Meinungen aus dem Publikum.</p>
<p>Also: Konsens, die, mit denen man sich streiten müsste, um mehr zu erreichen, waren nicht da. Dafür die hier:<br />
<img id="image19" src="http://dirk.stasche.it/wp-content/uploads/panelreihe_a_p1020187.jpg" alt="Die Diskussionsteilnehmer und ein Gärtner" /></p>
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