Meerforellen: Ich gebe auf

So, das wars jetzt, es reicht. Genug der Demütigung, salmo trutta trutta. Ich werde wegen dir nicht mehr frieren. Nicht in der Wathose, nicht im Bellyboat, nicht im Kayak. Ich werde nicht mehr vor einer Schicht in der Redaktion eine Stunde durchs ländliche Mecklenburg an die Ostsee fahren. Ich werde meine Wochenenden nicht mehr opfern. Nicht genug, dass du nicht angebissen hast. Ich hab dich ja nichteinmal gesehen, all die Male. Weiterlesen:

SchkoiDizZ, man. For ReAl.

Wer bei Tanzen und der Flughafenstadt Schkeuditz bisher nur an Zille in der Sonne dachte, wird jetzt nur ein paar virtuelle Schritte davor – fünf Mark ins Phrasenschwein – eines Besseren belehrt. SlickB, oder Slick Bandana (kennt den jemand?) legt ein Tänzchen auf den Marktplatz, der dank der Blaulicht-Streife im Hintergrund etwa aussieht wie Compton Blvd Ecke Wilmington. Weiterlesen:

Brot und Spiele: “Jedes Jahr 2 Millionen zu verteilen”

“Der Rest ist fest gebunden”, sagt Frau Kucharski-Huniat, und der Saal pendelt zwischen ‘Hoch’Kultur-Bashing (die ‘Leipziger Freiheit’ macht schliesslich mit irgendwessen Geld Plakatwerbung für BILD’s Osgar-Verleihung) und offiger Selbstbeweihräucherung. Zentrales Thema bis vor 2 Stunden im Kuppelsaal der LVZ im Peterssteinweg war die Schaffung mehr städtischen Sexappeals durch Ansiedlung/Förderung oder auch nur passives nicht-Vergraulen dessen, was noch am ehesten Kulturwirtschaft bzw. Kreativwirtschaft genannt werden kann. Und hier, in Leipzig, sowohl von unten kommt als auch vielfältig schon da ist. Weiterlesen: