Leipzig. Die monatlich erscheinende Studentenzeitung ‘Student!‘ [sic!] zeigt sich ob des Amoklaufs in Blacksburg/Virginia/Vereinigte Staaten einigermaßen erzürnt über die mangelnde Sicherheit an Leipzigs Lehrplätzen, und zwar gleich auf Seite 1. Schliesslich waren Studenten und Lehrkräfte die Opfer, Schauplatz war ein Campus. Welch Parallele, denk ich bei mir, und wundere mich.
Ein latentes Risiko solcher Taten ist und bleibt nicht wegdiskutierbar, das allerdings eines Level-6-Erdbebens auch nicht. Zwar fordern einzelne Wissenschaftler auch hier Vorbereitungsmassnahmen, aber »Die Gefahr, in Deutschland durch einen Autounfall zu sterben, ist sicher größer als durch ein Erdbeben« (siehe ‘Rums am Rhein‘, DIE ZEIT) .
Mangels Studie (gerne welche in den Kommentaren angeben!) kann ich das Risiko allerdings nicht quantifizieren. Vielleicht sollte man also doch vorsichtshalber die Crew von Leipzig-Info, also die Jungs und Mädels mit Täschchen und Stadtplan, bewaffnen und ihre Touren stärker um Lehrgebäude massieren. Einziges Risiko: Höhere Sterblichkeitsraten bei Mitarbeitern von Arbeitsagentur und Ordnungsamt.