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Innovationen schönreden seit 1982

Brot und Spiele: „Jedes Jahr 2 Millionen zu verteilen“

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„Der Rest ist fest gebunden“, sagt Frau Kucharski-Huniat, und der Saal pendelt zwischen ‚Hoch’Kultur-Bashing (die ‚Leipziger Freiheit‘ macht schliesslich mit irgendwessen Geld Plakatwerbung für BILD’s Osgar-Verleihung) und offiger Selbstbeweihräucherung. Zentrales Thema bis vor 2 Stunden im Kuppelsaal der LVZ im Peterssteinweg war die Schaffung mehr städtischen Sexappeals durch Ansiedlung/Förderung oder auch nur passives nicht-Vergraulen dessen, was noch am ehesten Kulturwirtschaft bzw. Kreativwirtschaft genannt werden kann. Und hier, in Leipzig, sowohl von unten kommt als auch vielfältig schon da ist.

Wo Leipzig mit Pfunden wuchert, es ist nicht übersehbar. Für die zumindest, die mit von der Partie sind, und gerade in diesen Tagen. „Ich habe ein POPUP-Trailer mit zum Eurocities-Treffen genommen – die waren alle begeistert“ sagte Kulturamtsleiterin Susanne Kucharski-Huniat beinahe verteidigend. Trotzdem: Sie repräsentiere damit nicht den Common Sense im Rathaus, der sich eher mit erwähntem OSGAR oder der treffend „populistisch“ genannten Classic Open schmücken mag, so die Meinungen aus dem Publikum.

Also: Konsens: Die, mit denen man sich streiten müsste, um mehr zu erreichen, waren nicht da. Dafür die hier:
Die Diskussionsteilnehmer und ein Gärtner

Autor: Dirk Stascheit

Ich arbeite als freier Journalist und bastle mit Wordpress und ebook-Formaten. Ich habe Journalistik und Psychologie an der Universität Leipzig studiert - dadurch darf ich mich nun Diplom-Journalist nennen. Neben dem strukturierten Informieren anderer Menschen koche ich gern, gehe Fliegenfischen und wandere.

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